Geschichte(n) der OzD
OzD-Rundgang
Geschichte der OzD
Über das Schulzeichen

 

Das von Asmus Jessen gestaltete Titelbild der Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen der OzD (1955) zeigt in direkter Verbindung die wiederaufgebaute Schule, das Schulzeichen und den Dom (hier angedeutet, dass dessen Turmhelme noch nicht wiedererichtet worden waren).

Wir kennen es alle: unser Schulzeichen bzw. "Logo" der OzD. Doch woher kommt es und warum sieht es so aus?

Die konkrete Herkunft ist die Lanzen- bzw. Pfeilspitze aus dem Familienwappen von Bischof Heinrich Bochholt (Lübecker Bischof von 1317 - 1341), in dessen Amtszeit der der OzD am nächsten liegende Teil des Domes, der Domchor, vollendet wurde und dessen Bischofshof sich auf dem heutigen Schulgelände befunden hat. Der mittelalterliche Gewölbekeller ist ein letzter Zeuge aus dieser Zeit.
Im Domchor befindet sich das Grab Bischof Bochholts, in den Ecken der Grabplatte sind die Pfeilspitzen wiederum zu finden, genauso wie auf einer Wetterfahne auf dem Dach des Domchores. In seiner heutigen Form wurde das Schulzeichen in der Zeit des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg von dem Lübecker Künstler und an der ORzD bzw. der OzD über Jahrzehnte hinweg als Kunsterzieher und Werklehrer tätigen Asmus Jessen geschaffen. Nach Auskunft von Georg Dose, welcher Jessens Nachlass bewahrt, sollte das Zeichen neben der Verbindung zum Dom auch den von den jungen Menschen ausgehenden Aufbruch und Fortschritt symbolisieren. [We]